
Im Rahmen der diesjährigen Waldtage begaben sich die Klasse des 9. Jahrgangs am Marie-Curie-Gymnasiums in den nahegelegenen Wald, um sich intensiv mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Dabei stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie ein nachhaltiges Leben im und mit dem Wald gelingen kann.
In verschiedenen praxisnahen Stationen erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Ökosystem Wald. Besonders spannend war die Vermessung von Bäumen: Mit einer sogenannten Kluppe – einem speziellen Messgerät zur Bestimmung des Stammdurchmessers – wurden Baumstärken erfasst und dokumentiert. Die dabei entstandenen Baum-Vermessungsfotos geben einen anschaulichen Einblick in die Arbeit vor Ort.
Neben der praktischen Arbeit wurde auch die ökologische Bedeutung des Waldes thematisiert. So erfuhren die Teilnehmenden, dass beispielsweise eine etwa 25 Meter hohe Buche im Laufe ihres Lebens rund 1,2 Tonnen CO₂ speichern kann. Diese Zahl verdeutlicht eindrucksvoll, welche wichtige Rolle Bäume im Kampf gegen den Klimawandel spielen.
Der Waldtag bot somit nicht nur die Gelegenheit, theoretisches Wissen zu vertiefen, sondern auch, die Natur unmittelbar zu erleben und ein besseres Verständnis für nachhaltiges Handeln zu entwickeln. Es waren gelungene Tage, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.
