Die Besinnungstage der EF im Kloster Meschede

03.02.2026


Die Besinnungstage der EF im Kloster Meschede
Die teilnehmenden Schüler:innen der EF zeigten sich begeistert und zufrieden von den Besinnungstagen im Februar 2026.

Von Mittwoch bis Freitag verbrachten wir unsere Besinnungstage auf dem Klosterberg in Meschede – und nein, sie waren alles andere als langweilig. Begleitet wurden wir von Frau Schulz-Garbe, die an den thematischen Einheiten leider nicht teilnehmen durfte. Diese wurden hingegen von Bruder Anno und Petra geleitet, die schon nach kurzer Zeit nur noch „Power Petra“ genannt wurde. Los ging es am Mittwoch mit der Mittagshore mit anschließendem gemeinsamen Essen und der Zimmereinteilung. Danach lernten wir uns bei verschiedenen Spielen besser kennen, unter anderem bei „Ich packe meinen Koffer“, bei dem kreative Adjektive zu unseren Namen erfunden wurden. So entstand z.B. auch der sehr einprägsame Name „Massiver Marcel“ für einen langen Menschen aus unserer Runde. Außerdem erstellten wir gegenseitig Steckbriefe, redeten und spielten viel und ließen anschließend den Abend entspannt ausklingen – wahlweise privat oder – wer wollte – mit der Abendmesse und danach bei Gesprächen im Leseraum über Gott und die Welt. Natürlich wurde auch die wichtigste Frage der Gourmets unter uns ausführlich behandelt: Was ist eigentlich das beste Kartoffelgericht?

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Der Donnerstag startete mit einem Morgenimpuls und einer Traumreise mit Kissen und Decken, angeleitet von Bruder Anno. Manche reisten dabei gedanklich, andere eher schlaftechnisch. Anschließend malten wir unsere Traumbilder und arbeiteten an unseren persönlichen Lebensbüchern. Dafür suchten wir uns einen Platz, an dem wir uns wohlfühlen. Wer keinen passenden Ort fand, baute sich einfach selbst einen. So entstand von Lotta, Hanna, Marcel und Colin auch die legendäre Deckenhöhle, in der es sich sogar Frau Schulz-Garbe gemütlich machte.

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Am Nachmittag bekamen wir bei einer Klosterführung spannende Einblicke in das Klosterleben, stellten Bruder Anno viele (auch sehr persönliche) Fragen und erfuhren, wie sich der Glaube sogar in der Architektur der Kirche widerspiegelt. Am Freitag machten wir zunächst eine letzte Traumreise und schrieben Briefe an unser Zukunfts-Ich, die wir in einem Jahr zurückbekommen werden. Auf dem Rückweg wurde das Geburtstagskind Giuliana über die Zugdurchsage zum Geburtstag beglückwünscht – initiiert durch Charlotte und Maria.

Drei Tage voller Gespräche, Lachen, Nachdenken und Gemeinschaft gingen leider viel zu schnell zu Ende. Unser großes „Dankeschön“ gilt Frau Schulz-Garbe, Power Petra und Bruder Anno – und natürlich auch den Mitarbeitenden der Oase, die für unsere gute Verpflegung gesorgt haben.

Zuletzt sei noch das wichtigste Motto, das bleibt, genannt: „Seid frech, wild und wunderbar.“ (Power Petra)

Autor: Colin Hahn

Stand vom 9. Februar 2026, um 11:51 Uhr.