Neuer Leiter des MCG Dr. Peter Petrak tritt offiziell seinen Dienst an

13.09.2016


Neuer Leiter des MCG Dr. Peter Petrak tritt offiziell seinen Dienst an

Nur positive Eindrücke

Mit Beginn des neuen Schuljahres hat Dr. Peter Petrak offiziell seinen Dienst als Schulleiter am Marie-Curie-Gymnasium Bönen angetreten. Schon vorher war er aber bereits regelmäßig in der Schule, um sich einen Überblick zu verschaffen und sein Büro  einzurichten. „Ich habe bisher nur positive Eindrücke“, fasst Petrak zusammen.
Von seinem neuen Kollegium sei er sehr herzlich aufgenommen worden, berichtet Petrak. Sein Vorgänger Günther
Ahlers, der die Schule über zwei Jahre kommissarisch leitete, habe beeindruckende Arbeit geleistet, sodass die Schule sehr gut vorbereitet sei auf das neue Schuljahr.
Nachdem er inzwischen bereits mehrere Schulbegehungen gemacht hat, zeigt Petrak sich mehr als zufrieden mit seinem neuen Arbeitsplatz. „Die Schule ist sehr gut ausgestattet und ein Ort, wo sich Schüler und Lehrer wohlfühlen können.“ Besonders die tolle Sportanlage des MCG hebt Petrak hervor. Da könne er sich für die Zukunft auch eine Nutzung für überregionale Sportfeste vorstellen.
Spannend sei die Mittellage des Bönener Gymnasiums zwischen den Nachbarkommunen Kamen, Unna und Hamm, die die Möglichkeit biete, über den Tellerrand zu schauen und auch Schüler außerhalb Bönens zu gewinnen mit einer  attraktiven Schule und einem guten Lehrangebot. Qualität steht vor Expansion der Schule „Wir sind ein vergleichsweise
kleines Gymnasium mit 600 bis 700 Schülern“, ergänzt Günther Ahlers. „Der Vorteil ist, wir sind übersichtlich und nicht anonym.“

Eine Erhöhung der Eingangsklassen von derzeit zweizügig auf dreizügig wäre wünschenswert, so Barbara Potthoff, zuständige Fachbereichsleiterin bei der Gemeinde, die Schulträger ist. „Aus Bönen kommen fast alle Kinder mit Gymnasialempfehlung zu uns“, so Ahlers. Allerdings wären zusätzliche Schüler aus den umliegenden Kommunen wichtig
angesichts der demographischen Entwicklung. „Es geht aber nicht in erster Linie um Expansion“, so Petrak mit Hinweis auf die stabilen Zahlen der Schule, „sondern um die Qualität des Unterrichts, wo man gerne lernt.“ Das sehe er als Herausforderung an die  Schulleitung. „Oberstes Ziel ist es, allen Kindern in Bönen die Möglichkeit zu geben, am Ende ihrer Schullaufbahn mit dem
Abitur abschließen zu können“, betont Petrak, dem die Kooperation aller Schulformen in der Gemeinde sehr am Herzen liegt. Wie gut die Zusammenarbeit mit dem direkten Nachbarn, der Humboldt- Realschule, funktioniert, konnte er bereits in einem ersten Gespräch mit Schulleiterin Sibylle Arlinghaus feststellen. „Ich sehe es als wichtige Aufgabe, ein Klima zu schaffen, das die Durchlässigkeit beider Schulen garantiert.“

„Egal, an welcher Schule in Bönen ein Kind anfängt, es hat alle Chancen bis zum Abitur“, bestätigt auch Johanne Nau-Wiens, zuständige Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg. Der Übergang in Klasse sechs zum und vom Gymnasium sei ebenso gegeben wie später der Wechsel in die Oberstufe. „Unsere Aufgabe ist es, den Schülern Selbstvertrauen zu geben und beide Häuser als Einheit des Lernens zu sehen“, macht Petrak deutlich.
Kontakte zur lokalen Wirtschaft pflegen Dabei ende die Aufgabe der Schule nicht mit der Vorbereitung auf die  Hochschulreife, betont Petrak. „Den Schülern eine Orientierung zu geben für Studium und Beruf nach der Schule sehe ich als wichtige Herausforderung.“ Dazu will der neue Chef des Bönener Marie-Curie-Gymnasiums in Zukunft auch gute
Kontakte zur lokalen Wirtschaft pflegen, „denn in Bönen sind viele Unternehmen ansässig, die interessante berufliche
Perspektiven bieten können.“ Auch auf den Einzug von Flüchtlingen in naher Zukunft in direkter Nachbarschaft der Schule in der ehemaligen Kleinschwimmhalle ist Petrak bereits vorbereitet: „Wir wollen von Anfang an Kontakt mit den Bewohnern pflegen und damit auch Ängste abbauen.“

Stand vom 3. Januar 2018, um 13:01 Uhr.