Schulprogramm


Schulprogramm des Marie Curie Gymnasium Bönen, 2016

Präambel

Albert Einstein über Marie Curie: „Sie fühlte sich in jedem Augenblick als Dienerin der Gesellschaft und ihre tiefe Bescheidenheit ließ keine Selbstzufriedenheit aufkommen. […] Hatte sie einen Weg für richtig erkannt, so verfolgte sie ihn ohne Kompromisse mit äußerster Zähigkeit.“ Quelle
Marie Curie als Namenspatronin unseres Gymnasiums besitzt in vielfältiger Weise Vorbildcharakter. Sie hat in ihrem Leben Weltoffenheit und Innovationsgeist bewiesen. Sie hat mit Mut, Fleiß und Ausdauer ihre naturwissenschaftlichen Forschungen verfolgt und die Ergebnisse ihrer Arbeit mit Uneigennützigkeit und
Bescheidenheit vertreten. Wichtiger Teil ihres Lebensweges war eine umfassende Bildung, die nicht nur in der Beherrschung von mehreren Sprachen, sondern auch in der theoretischen und experimentellen Erforschung naturwissenschaftlicher Phänomene bestand. Dabei hat sie theoretische Grundlagenforschung mit praxisorientierten Experimenten verknüpft. Ihre Persönlichkeit kann daher als Leitbild für die Schülerinnen und Schüler des Marie Curie Gymnasiums dienen. Die Werte, die sie in ihrem Leben als wesentlich erachtet hat, sind auch für junge Menschen heute noch relevant.
Um diese Werte im Schulalltag zu verankern, sehen wir die Fähigkeit zu
• Offenheit
• Dialogbereitschaft
• Respekt füreinander
• Toleranz
• Zivilcourage
• Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein
als Grundvoraussetzung für alle am Schulleben Beteiligten. Wesentliche Zielsetzung des Marie Curie Gymnasium ist es, die Bereitschaft zu Leistung und  lebenslangem Lernen, aber auch zu sozialer Interaktion zu wecken. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, nach wissenschaftlichen Kriterien (wissenschaftspropädeutisch) arbeiten zu können. Grundlegend hierfür sind:
• Ausdauer
• Disziplin
• Genauigkeit und Ordnung
• intellektuelle Neugierde
• Zielorientierung
• Teamfähigkeit

Personelle Kompetenz

Die am Marie Curie Gymnasium unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer helfen den Schülerinnen und Schülern in ihrer Entwicklung zu mündigen Persönlichkeiten. Die begleitende Heranführung an demokratische Werte und Normen (Erziehung) steht gleichrangig neben denen der Wissensvermittlung und Vorbereitung auf lebenslanges Lernen. Lehrerinnen und Lehrer verstehen sich als Vorbilder und Ansprechpartner, die die Schülerinnen und Schüler als Persönlichkeiten mit ihren jeweiligen Voraussetzungen ernst nehmen sowie individuell fördern und beraten.

Soziale Kompetenz

Soziales Lernen

In den unterschiedlichen Jahrgangsstufen wird das soziale Lernen zusätzlich durch verschiedene Projekte gefördert.
5. Klasse

Zu Beginn der Schulzeit am MCG liegen drei Kennenlerntage, in denen es darum geht, sich in der neuen Schule zurechtzufinden und die neuen Klassenkameradinnen und Kameraden kennenzulernen, In der 5. Klasse findet in der Woche nach den Halbjahreszeugnissen auch die erste Klassenfahrt für unsere Schülerinnen und Schüler nach Brilon statt. An drei Tagen dieser fünftägigen Fahrt nehmen die Schülerinnen und Schüler am erlebnispädagogischen Projekt ‚Eisbrecher‘ teil. Der Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Klassengemeinschaft.

6. Klasse

Die Klassenlehrerteams der 6. Klassen erarbeiten gemeinsam mit professionellen Teamern ein Programm zur Verbesserung der Lern- und Arbeitsatmosphäre in ihren Klassen. Dieses wird in einem dreitägigen Projekt in Form von Spielen ohne Verlierer, Kooperations- und Interaktionsaufgaben zur Stärkung sozialen
Lernens sowie Rollenspielen umgesetzt. Hierbei gewinnen die jungen Schülerinnen und Schüler u.a. Sicherheit im soziokulturellen Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen.

7. Klasse

In der Jahrgangsstufe 7 wird der Bereich des „Sozialen Lernens“ explizit durch die Einrichtung eines Wandertages verankert, der sich inhaltlich mit einem erlebnispädagogischen Event im außerschulischen Bereich befasst. An dieser Stelle werden Schüler der Oberstufe mit einbezogen, einerseits, um den Klassenlehrer zu entlasten, andererseits, um in diesem Rahmen erste praktische Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.

8. Klasse

In dieser Jahrgangsstufe findet das „Soziale Lernen“ seinen Schwerpunkt in einem dreitägigen Projekt zum Thema „Gewaltprävention“.

9. Klasse

Die zweite Klassenfahrt am Marie Curie Gymnasium ist als „Schneesportunterrichtswoche bzw. Jochgrimmfahrt“ mit motorischen sowie sozialen Lernzielen konzipiert. Durch die Lernarbeit in Kleingruppen, die von motorisch erfahrenen Schülern geleitet oder begleitet werden, wird die soziale Kompetenz der Schüler und Schülerinnen dieser Altersstufe entscheidend gestärkt. Das „Sich-Verlassen-Können“ auf Gleichaltrige, das Anerkennen ihrer motorischen Kompetenz sowie das gemeinsame Erleben des Lernfortschritts in einer außergewöhnlichen Hochgebirgslandschaft bieten diesbezüglich einen ebenso wirkungsvollen wie beeindruckenden Rahmen.

10. Klasse/EF (Beginn der Oberstufe)

Der Beginn der Oberstufe wird begleitet durch „KennenLerntage“, die den Schülern im außerschulischen Bereich die Oberstufenvorbereitung erleichtern und das soziale Miteinander stärken. Sie bieten eine Verbindung von kognitiven und sozialen Lernzielen (Methodentraining, Oberstufenvorbereitung, Beachvolleyball, etc.).
Darüber hinaus finden sich verschiedene Formen sozialen Lernens in den unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften für die Schülerinnen und Schüler aller Stufen.

11. /12.Klasse Q1/Q2 (Qualifikationsphase und Abitur)

Das MCG bietet ein breit gestreutes Fächerangebot. Die Einrichtung spezieller Schwerpunktangebote wie Chemie-, Französisch – oder Kunst-LK wird vom  individuellen Wahlverhalten bestimmt. In frühzeitigen Informationsveranstaltungen für Eltern und SchülerInnen werden Grundzüge der Oberstufenstruktur und der fächerspezifischen Anforderungen erläutert. Jeder Jahrgang wird durch zwei erfahrene Beratungslehrer betreut, die alle Jugendlichen individuell bis zur Abiturprüfung unterstützen.

 

Lernen lernen

Schülerinnen und Schülern, die die Grundschulen verlassen haben, wird das Lernen als prozessualer Vorgang bewusst. Mit einer Unterrichtsstunde pro Woche begleiten die Klassenlehrerinnen und -lehrer das schulische und  häusliche Arbeiten der Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs, indem „Lernen“ zum Thema gemacht wird.
Die Schülerinnen und Schüler werden zunächst angeregt, ihren eigenen Tagesablauf zu überdenken und kritisch zu prüfen, wann und in welchen Bereichen Dinge ungeregelt ablaufen und möglicherweise hindernd auf sie einwirken. Damit erfahren sie, dass äußere Organisation ein erstes probates Mittel zur Motivation, zur
ökonomischen Einteilung von Zeit und zum Lernen an sich darstellt. Sie lernen durch das Aufstellen von Tages- und Wochenplänen ihre Aufgaben und ihre zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll und individuell einzuteilen.
Dass Lernen auch eine Frage des Systematisierens und des Trainings ist, erfahren sie beispielsweise durch das Herstellen von (Lern-)Karteien oder in wettstreitähnlichen Spielsequenzen.
Das Programm umfasst u.a. folgende Hauptthemenbereiche:
• Zeiteinteilung und Organisation von Hausaufgaben
• Heft- und Ordnerführung
• Klassenarbeiten – keine Angst durch gute Vorbereitung und Zeiteinteilung
• Lernstrategien – Wie lerne ich effektiv?
• Tipps und Tricks zum besseren Behalten
Die Schülerinnen und Schüler erreichen schon nach relativ kurzer Zeit Selbstständigkeit und Effektivität in ihrer Arbeitsweise. Ergänzend werden im Rahmen des Programms „Lernen lernen“ Grundlagen für eine sinnvolle Nutzung des Computers gelegt (vgl. das Medienkonzept).

Kooperation im Unterricht und zwischen Lernenden

Soziale und personelle Kompetenz gilt als notwendige Voraussetzung für kooperatives Arbeiten in den Klassengemeinschaften der Sekundarstufe I in  klassenübergreifenden Kursen wie in Sport, Religion oder der Mittelstufendifferenzierung wie auch in den Oberstufenkursen. Dazu existieren Einrichtungen wie das
Patensystem für die Unterstufe und das Gewaltpräventionsprogramm. Abgerundet wird dies durch die Angebote Schüler helfen Schülern oder Streitschlichtung.

„Schüler helfen Schülern“ – Unser Förderangebot

Wir wollen unsere Schüler fordern und fördern. Bei vorübergehenden Schwierigkeiten in einzelnen Fächern bieten wir eine Unterstützung nach dem Modell „Schüler helfen Schülern“ an. Unter Anleitung eines Fachlehrers, der berät und die Gesamtverantwortung trägt, bieten Schülerinnen und Schüler (Tutoren) der oberen Klassen Schülerinnen und Schülern der unteren Klassen in Kleingruppen Nachhilfeunterricht nach Unterrichtsschluss an. Diese Gruppen werden jedes Halbjahr neu gebildet, die Tutoren können durch den Kontakt mit den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern und die Überschaubarkeit ihrer Gruppen gezielt auf alle Probleme ihrer Teilnehmer eingehen. Während die lernenden Schüler intensiv gefördert werden, werden die lehrenden Schüler besonders gefordert, denn sie müssen aus einer eher passiven in eine aktive Rolle wechseln, dies bringt sie in ihrer Kompetenz des Selbstlernens voran und fördert nicht zuletzt auch die Persönlichkeitsentwicklung.
Dieses Förderangebot gibt es in allen schriftlichen Fächern, bei Bedarf kann es auf weitere Fächer ausgeweitet werden. Es ist ausdrücklich freiwillig und steht allen Schülerinnen und Schüler offen. Sie bzw. ihre Eltern können bei den Fachlehrern nachfragen, ob ein Besuch sinnvoll ist, ebenso können diese aber auch direkt dazu einladen.

Patensystem

Beim Patensystem betreuen zwei Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 je eine 5. Klasse. Die Patinnen und Paten begrüßen die neuen 5. Klassen am „ersten“ Schultag am Gymnasium, unterstützen die Klassenlehrerteams während der Kennenlerntage und sie bieten Anlaufstellen für Probleme, auch während der Pausen.
Die Fünftklässler haben dadurch weitere Ansprechpartner, zu denen sie gehen können und die ihnen im Schulalltag, z.B. bei der Erklärung des Vertretungsplanes, weiterhelfen. Das hilft ihnen beim Einstieg in die weiterführende Schule und sie fühlen sich dadurch auch ein Stück sicherer.

Streitschlichtung

Aufgabe und Ziel des Marie Curie Gymnasium ist es, den Schülerinnen und Schülern Mittel und Techniken vorzuleben und zu vermitteln, wie sie notwendige und fruchtbare Momente des „Sich-Auseinander-Setzens“, ohne sich zu entzweien, durchleben können. Ein geeignetes Mittel zum Aufbau einer gesunden Streitkultur ist die Einrichtung einer schülergeleiteten Streitschlichtungsgruppe.
Diese soll aus einer Gruppe älterer Schüler (ab ca. Klasse 8/9), die von speziell ausgebildeten Streitschlichtern ihrerseits angeleitet werden, Streitigkeiten unter Schülern so zu schlichten, dass alle Betroffenen mit den erzielten Ergebnissen gut leben können und darüber hinaus einen Einblick in die Funktionsmechanismen und die Eigendynamik von Zwistigkeiten, ihrer Eskalation, aber eben auch der Möglichkeiten der Eskalationsvermeidungen erhalten. Als Streitschlichter ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer bilden interessierte Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer wöchentlichen AG zu Streitschlichtern aus. Nach Abschluss dieser Ausbildung übernehmen die Schülerinnen und Schüler die oben genannten Aufgaben. Sie gehen eigenständig, friedlich und produktiv mit  einungsverschiedenheiten um und entwickeln Streitkultur. Gegensätzliche Meinungen werden nicht unterdrückt oder ausgeschlossen.

Gewaltprävention

„Ein Schüler oder eine Schülerin ist Gewalt ausgesetzt oder wird gemobbt, wenn er/sie wiederholt und über einen längeren Zeitraum den negativen Handlungen eines/einer oder mehrerer anderer Schüler oder Schülerinnen ausgesetzt ist. Negative Handlungen können begangen werden mit Worten (Drohen, Spotten
etc.), durch Körperkontakt (Schlagen, Stoßen etc.) bzw. ohne Worte oder Körperkontakt (Gesten, Ausschluss aus einer Gruppe etc.).“ (Gewaltbegriff nach Hanewinkel und Knack)
Das Marie Curie Gymnasium sichert einen gewaltfreien Umgang und Miteinander aller Mitwirkenden am Schulleben. Wir stützen uns dabei nicht auf vermeintliche „Patentrezepte“, sondern arbeiten auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Da die verbale Gewalt die typische Form der Gewalt in der Schule in Deutschland ist und das gewalttätige Verhalten in der Schule am häufigsten bei der Gruppe der 13-15-jährigen zu beobachten ist, legen wir den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Jahrgangsstufe 8. Auf dieser Basis wird in Zusammenarbeit mit Sozialarbeitern, Polizei, Gerichten und anderen Institutionen ein dreitägiges Gewaltpräventionsprojekt aufgebaut; es soll die folgenden Schwerpunkte beinhalten: Selbstreflexion, Erfahrungen mit Gewalt, Begriffsbestimmung, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, regelgeleitetes Kämpfen, Mobbing, verbale Gewalt, Besuch einer Gerichtsverhandlung und Gespräche mit Inhaftierten einer Justizvollzugsanstalt.

Sachkompetenz

Zusammen mit den erläuterten personellen und sozialen Kompetenzen unterstützt ein gestuftes, sorgfältig aufeinander bezogenes Medien- und Methodenkonzept den Erwerb von fundiertem Fachwissen in den einzelnen Unterrichtsfächern. Die bewährten Bausteine sind in einem Gesamtkonzept zusammengeführt, das selbstreguliertes Lernens fördert.

Methodenkonzept

Um tatsächlich selbstständig und eigenverantwortlich lernen zu können, müssen Schüler ein breites Fundament an Lern- und Arbeitsmethoden aufbauen, die sie in verschiedenen Situationen angemessen einsetzen können.
Ein besonderes Anliegen ist es uns deshalb, Lern- und Arbeitsmethoden nicht isoliert in einzelnen Unterrichtsfächern zu vermitteln und zu schulen. Vielmehr erkennen die Schüler, dass sie die meisten Methoden sehr vielfältig zum Lernen fächerübergreifend einsetzen können. Die in den einzelnen Fächern vermittelten Fachmethoden, welche in den verschiedenen Fachcurricula eher isoliert nebeneinander stehen, werden vernetzt. In Kombination mit einer breit angelegten Methodenkompetenz ermöglicht die Nutzung von neuen Medien Schülerinnen und Schülern den Zugang zu den verschiedensten Fach- und Wissensbereichen – nicht nur für die Schule und ihre Unterrichtsfächer. Dies gelingt optimal, wenn sie im Umgang mit neuen Medien geschult und kompetent genug sind, das geeignete Medium für die gestellte Aufgabe und bezogen auf die Lösung passend auszuwählen.

Nutzung neuer Medien – Selbstlernen

Computer- und Internetunterstützung bieten die Möglichkeit, selbstgesteuertes Lernen viel stärker zu initiieren. Neue (Unterrichts-)Medien bieten oft  verschiedene Zugänge zum aktuellen Lernstoff, lassen also individuelle Lernwege, unterschiedliches Arbeitstempo und oft auch Selbstkontrollen zu. Dabei wird
Schülerinnen und Schülern zum einen mehr Verantwortung für ihren eigenen Lernfortschritt übertragen, zum anderen ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Neue Medien können in unterschiedlicher Weise in der Schule genutzt werden: als Informationsquelle, zum Einüben und Festigen von erlernten Unterrichtsinhalten oder zum Präsentieren des Erarbeiteten für die Mitschülerinnen und Mitschüler. Damit werden die Lernenden automatisch in zukünftige Formen lebenslangen Lernens eingeführt.

Kommunikation

Lernen ist kommunikativ und kooperativ. Das Internet bietet diesbezüglich stets wachsende Möglichkeiten der Kommunikation. Über Email oder  Kommunikationsplattformen können Schülerinnen und Schüler des Marie Curie Gymnasium – nicht nur im fremdsprachlichen Unterricht – in Kontakt zu Lernenden anderer Schulen – national oder international – treten, diskutieren, gemeinsam Aufgaben bearbeiten. Dabei werden verstärkt Fremdsprachenkenntnisse angewendet und vertieft. Solche Kontakte fördern dabei die Öffnung unserer Schule in zwei Richtungen: zum einen wird die Informationsbeschaffung durch Experten (aus aller
Welt und topaktuell) möglich, zum anderen ermöglichen neue Medien, speziell das Internet die Publikation oder Diskussion eigener Ideen und damit Kontakte weit über Bönen hinaus. In beiden Fällen stellt dies eine große Bereicherung für den selbstgesteuerten Lernprozess dar.

Kritische Nutzung neuer Medien

Die Schülerinnen und Schüler werden angeleitet, die bei der Recherche gefundenen Daten kritisch auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu hinterfragen. Es um wird gezeigt, wie die jeweiligen Medien eigenverantwortlich und gezielt in Dokumentationen, Präsentationen und Kommunikation nutzbar sind.

Lebens- und Berufsvorbereitung für alle

Wir möchten allen Schülerinnen und Schülern bis zum Ende der Sekundarstufe I das notwendige Handwerkszeug zur Nutzung neuer Medien an die Hand geben. Das reicht von der Kenntnis und der Handhabung der Hardware bis zum Beherrschen ausgewählter Software (Textverarbeitung, Bildbearbeitung, Grafikprogramme, HTML-Editoren oder Präsentationssoftware). Hinzu kommen methodische Kenntnisse zur Nutzung von Film und Musik für das Lernen.

Medienkonzept des Marie Curie Gymnasium

In einem Stufenmodell der Mediennutzung werden die Schülerinnen und Schüler des Marie Curie Gymnasium schrittweise, altersangemessen und umfassend eingeführt. Dies ist möglich, da die Schule in Bezug auf die verschiedensten neuen Medien sehr gut ausgestattet ist und seit langem über ein Selbstlernzentrum verfügt. Die Fachschaften greifen auf bereits gemachte Erfahrungen zurück und aktualisieren Mediennutzungskonzepte der jeweiligen Fächer.

Stand vom 1. November 2016, um 19:24 Uhr.