Schulordnung


Präambel

Für das Zusammenleben in unserer Schule sind bestimmte Regeln erforderlich. Diese sind in der folgenden Schulordnung dargelegt.
Bei der Aufstellung der Regeln orientieren wir uns auch an der Namensgeberin der Schule Marie Curie, die ihr Leben in den Dienst der Wissenschaft gestellt hat, um dadurch zum Wohle der gesamten Menschheit beizutragen. Kennzeichnend für Marie Curie sind Gründlichkeit und Fleiß bei der Arbeit, Respekt
und Toleranz im Umgang mit anderen und besonders ihr Einsatz für die Gleichstellung von Mann und Frau.
Ist das Verhalten unserer SchülerInnen von gegenseitigem Respekt und Toleranz gekennzeichnet, so ist es jedem möglich, sich auf der Basis der Gemeinschaftsregeln individuell frei zu entfalten. Jede Schülerin und jeder Schüler soll nach Möglichkeit seinen Bedürfnissen
entsprechend gefördert werden. Deswegen bietet unsere Schule über die Lehrpläne hinaus Arbeitsgemeinschaften, Selbststudiumsangebote, individuelle,
auf den einzelnen zugeschnittene Förderkonzepte und vielfältige Möglichkeiten zu außerschulischen Lernerfahrungen an.
Das Grundgesetz ist ein in unserer Schule erfahrbarer und praktizierter Werterahmen. In der Mini-SV und der SV wird Demokratie gelebt. In Sozialtrainings
wird der Wert jedes Einzelnen herausgearbeitet und seine Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft betont. Die gesellschaftliche Verantwortung endet
nicht an den Grenzen unseres Schulgeländes. Durch die sozialen Projekte unserer Schule wird der Blickwinkel unserer SchülerInnen globaler und sie erleben
sich als Mitgestalter dieser Welt.
Auf den folgenden Seiten sind die Regeln für den Alltag am MCG zusammengefasst.
Beschluss der Schulkonferenz vom 16. Oktober 2013.

A. Verhaltensgrundsätze

I. Allgemeine Umgangsformen

1. Jeder verhält sich respektvoll und höflich im Umgang miteinander.
Dies bedeutet u.a., dass andere zu Wort kommen können und ihre Meinung gelten gelassen wird.
2. Jeder verhält sich so, dass niemand psychisch oder physisch bedroht, gefährdet oder verletzt wird.
3. Die SchülerInnen des MCG distanzieren sich von Rassismus, Mobbing, Ausgrenzung und jeder Art von Gewalt.
4. Individuelle Fragen und Probleme können in der Lehrersprechstunde erörtert werden. Die Terminfindung erfolgt nach dem vorgesehenen Verfahren.
5. Probleme werden auf friedliche Weise gelöst, ggf. durch Mithilfe der Streitschlichter.
6. Die SchülerInnen repräsentieren das MCG auch außerhalb des Unterrichts und an nichtschulischen Orten. Diese Identifikation mit ihrer Schule geschieht auch
auf dem Schulweg, bei Klassenfahrten, im Praktikum, bei Sportveranstaltungen etc. (z.B. auf Exkursionen, an Projekttagen, auf Schulveranstaltungen auch außerhalb des Schulgeländes).
7. Die Verhaltensgrundsätze gelten auch für den außerschulischen Umgang der SchülerInnen miteinander, insbesondere bei der Kommunikation in sozialen
Netzwerken.

II. Pflichten

Die nachfolgenden Regelungen der Schulordnung sowie die Weisungen/Anordnungen der Schulleitung und der Lehrkräfte sind für alle SchülerInnen verbindlich. Die
SchülerInnen haben die in der Schulordnung jeweils aufgezeigten besonderen Pflichten und unabhängig davon folgende allgemeine Pflichten:
1. Die SchülerInnen müssen sich auf den Unterricht vorbereiten und aktiv daran teilnehmen.
Hausaufgaben, Referate und sonstige häusliche Arbeiten sind fristgemäß anzufertigen. Für die Kontrolle des häuslichen Fleißes sind nicht nur die Lehrer,
sondern auch die Erziehungsberechtigten verantwortlich.
Beschluss der Schulkonferenz vom 16. Oktober 2013!! ! ! 2
2. Zum konzentrierten Arbeiten ist Ruhe notwendig. Deshalb ist jede Art von Geräuschbelästigung zu unterlassen.
3. Die SchülerInnen informieren sich rechtzeitig über den aushängenden Vertretungsplan über anfallenden Vertretungsunterricht. Sie bringen das für den Vertretungsunterricht benötigte Material mit.
4. Elternbriefe und andere Informationen sind am selben Tag an die Erziehungsberechtigten weiterzuleiten.
5. In der Sekundarstufe I wird das Elena-Heft (Eltern-Lehrer-Nachrichten-Heft) verwendet und mitgeführt und muss den Erziehungsberechtigten bei Bedarf vorgelegt werden.
6. Wenn eine Streitschlichtung angeordnet wird, haben die betroffenen SchülerInnen die Pflicht zur Teilnahme daran.
7. Fundsachen sind im Sekretariat abzugeben.

III. Verbote

Die in der Schulordnung aufgeführten Verbote etwa zu Fragen des zeitlichen und räumlichen Aufenthaltes, der Sicherheit, des Umgangs mit Multimediageräten, des
Schutzes von Leben, Körper und Gesundheit, Freiheit, Eigentum und weiteren Persönlichkeitsrechten sind jederzeit von allen Schülern zu beachten und bedürfen keiner gesonderten Anordnung oder Ermahnung.

IV. Hinweis auf Sanktionen

Das MCG verzichtet auf einen festen Ordnungsmaßnahmenkatalog. Das etwaige Fehlverhalten eines Schülers wird in jedem Einzelfall individuell beurteilt.
Die jeweilige Sanktion liegt im Ermessen des Lehrers oder der Schulleitung im Rahmen der Gesetze und der Bestimmungen dieser Schulordnung.
Die jeweiligen Sanktionen werden graduell auf die Art und Schwere eines Verstoßes gegen die Schulordnung und die Gesetze sowie unter Berücksichtigung eines wiederholten Fehlverhaltens abgestimmt.
Vor der Bestimmung einer Erziehungs- oder Ordnungssanktion ist der Schüler oder die Schülerin über das Fehlverhalten zu belehren und hat ein Recht auf Anhörung. Die Reichweite der Sanktionen und das Verfahren wird nachfolgend aufgezeigt.

B. Gebäude, Räume, Schulgelände

I. Gebäude

1. Öffnungszeiten
Das Schulgebäude wird für die SchülerInnen morgens um 7.20 Uhr geöffnet. Der Einlass erfolgt ausschließlich durch den Haupteingang und den Fahrradkeller sowie
durch den Eingang am Oberstufenschulhof. Bis zum ersten Klingeln ist der Aufenthalt innerhalb des Gebäudes ausschließlich im
Foyer gestattet.
2. Einlasszeiten
Fünf Minuten vor dem jeweiligen Stundenbeginn klingelt es zum Hineingehen. Die SchülerInnen begeben sich dann unverzüglich an ihre Plätze im Klassenraum und
holen ihre Materialien für den jeweiligen Fachunterricht heraus, damit der Unterricht pünktlich beginnen kann.
3. Fluchtwege
Die gekennzeichneten Fluchtwege, alle Treppen und Fluchtausgänge sind freizuhalten. Notausgänge dürfen nicht blockiert werden. Die Anweisungen der Lehrer sind in diesem Zusammenhang sofort zu befolgen.
4. Plakatieren
Veröffentlichungen und Bekanntmachungen aller Art innerhalb oder außerhalb des Gebäudes bedürfen der Zustimmung der Schulleitung.

II. Räume

1. Die Schlüssel für die Klassenräume sind vom Schlüsseldienst pünktlich im Sekretariat abzuholen und nach dem Unterricht wieder abzugeben.
2. Wenn der Fachlehrer fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn den Klassen- oder Fachraum noch nicht betreten hat, verständigen die Klassen/Kurssprecher das
Sekretariat bzw. die Schulleitung.
3. Fachräume Sporthalle, Schwimmhalle sowie das Foyer der Sporthalle dürfen nicht ohne Begleitung eines Lehrers betreten werden.
4. Den SchülerInnen ist der Zutritt zum Lehrerzimmer grundsätzlich nicht gestattet.
5. Das Essen und Trinken ist während des Unterrichts im Klassenraum grundsätzlich verboten. Ausnahmen aus gesundheitlichen Gründen sind zulässig.

III. Schulgelände

1. Definition Schulgelände
Zum Schulgelände gehört der Oberstufenschulhof nebst Durchgang bis zum Tor an der Wilhelm-Busch-Straße, der Pausenhof vor dem Haupteingang bis einschließlich des Fußweges hinter der Aula, der Schulhof oberhalb des Sportplatzes einschließlich der Treppen und der Weg vom Fahrradkeller bis zum Tor.
2. Verlassen des Schulgeländes
Die SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen das Schulgelände während des Unterrichts und der Pausen grundsätzlich nicht verlassen. Die SchülerInnen der Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 dürfen das Schulgelände mit schriftlicher Erlaubnis der Erziehungsberechtigten in den Mittagspausen verlassen. Oberstufenschüler unterliegen nicht mehr der Aufsichtspflicht und können das Gelände in Freistunden verlassen.
3. Selbstlernzentrum
Das Selbstlernzentrum kann während der Öffnungszeiten aufgesucht werden. Dabei ist die dortige Nutzungsordnung, die Bestandteil dieser Schulordnung ist, zu beachten. Der Schlüssel für das Selbstlernzentrum ist im Sekretariat verfügbar. Die SchülerInnen müssen den Erhalt des Schlüssels in die entsprechende Liste eintragen. Der Schlüssel darf nicht weitergegeben werden.
4. Parken
Die Fahrräder werden im Fahrradkeller oder auf den vorgesehenen Stellplätzen vor dem Fahrradkeller abgestellt. Für Motorroller oder Motorräder steht uns der Parkplatz an der Pestalozzistraße zur Verfügung. Kfz-Schülerparkplätze werden nicht zur Verfügung gestellt. Autos sind auf den öffentlichen Parkplätzen abzustellen. Die Rettungszufahrten auf dem Schulgelände sind stets freizuhalten. Vor den Zugängen zum Schulgelände dürfen Fahrzeuge weder parken noch halten.
5. Benutzung
Das Befahren des Schulgeländes ist grundsätzlich nicht erlaubt. Das gilt z.B. für Motorräder und Motorroller, Fahrräder, Cityroller, Inline-Skater, Skateboards etc. Im Rahmen des Fachunterrichts können Ausnahmen gestattet werden. Die Mitbenutzung des Realschulpausenhofes ist bis zur Höhe des Haupttores gestattet. Dort wird die Aufsicht durch die Lehrer der Realschule wahrgenommen.
6. Alkohol, Drogen, gefährliche Gegenstände
Das Mitbringen, der Konsum und der Ausschank alkoholischer Getränke und Drogen sind auf dem gesamten Schulgelände verboten. Das gilt auch für alle schulischen
Veranstaltungen. Der Ausschank von Bier und Wein auf Schulveranstaltungen bedarf der Entscheidung durch die Schulleitung nach grundsätzlicher Genehmigung durch die Schulkonferenz. Gefährliche Gegenstände wie z.B. Waffen, Messer und Feuerwerkskörper dürfen nicht mitgeführt werden.
7. Haftungsausschluss
Wertgegenstände und größere Geldbeträge sollen nicht mitgebracht werden. Das MCG übernimmt keine Haftung für entsprechende Verluste, Diebstähle oder Beschädigungen von Wertsachen, Fahrzeugen, Geld und Kleidung, Taschen, Handys, Computern, MP3-Playern etc. Verluste oder Diebstähle sind unverzüglich im Sekretariat zu melden.

8. Umgang mit Schuleigentum

Mit dem Schuleigentum muss pfleglich umgegangen werden. Das betrifft jegliches Inventar und alle Arten von Einrichtungen, insbesondere in Fachräumen benutzte
Geräte.

C. Teilnahme am Unterricht

I. Die SchülerInnen des MCG sind zur planmäßigen und pünktlichen Teilnahme am Unterricht verpflichtet.
II. Die Unterrichtszeiten sind am MCG wie folgt bestimmt:
Einlass ab 7.20 Uhr
1. Stunde von 7.45 Uhr bis 8.30 Uhr
2. Stunde von 8.35 Uhr bis 9.20 Uhr
3. Stunde von 9.40 Uhr bis 10.25 Uhr
4. Stunde von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr
5. Stunde von 11.35 Uhr bis 12.20 Uhr
6. Stunde von 12.25 Uhr bis 13.10 Uhr
7./8. Stunde von 13.55 Uhr bis 15.25 Uhr
9./10. Stunde von 15.35 Uhr bis 17.05 Uhr
Veranstaltungszeiten sind Unterrichtszeiten ebenso wie die Zeiträume von Ausflügen, Exkursionen etc.
III. Bei Verletzung der Teilnahmepflicht durch Unpünktlichkeit oder unerlaubtes Fehlen oder Verlassen des Unterrichts, können Erziehungsmaßnahmen oder bei Wiederholung Ordnungsmaßnahmen verhängt werden (vgl. Abschnitt I. Sanktionen).
IV. Unterrichtsversäumnisse sind der Schule möglichst vor Unterrichtsbeginn telefonisch und unverzüglich schriftlich zu bestätigen.
V. SchülerInnen der Oberstufe entschuldigen ihr Versäumnis entsprechend dem jeweils gültigen Entschuldigungsverfahren für die Oberstufe.
VI. Krankmeldungen während des Unterrichts erfolgen gegenüber der/dem unterrichtenden Lehrer/in und vor dem Verlassen des Schulgeländes zusätzlich im Sekretariat. Minderjährige SchülerInnen der Sekundarstufe I müssen im Sekretariat abgeholt werden.
VII. Bei begründeten Zweifeln an der Angabe von gesundheitlichen Gründen kann der Nachweis der Erkrankung durch ein ärztliches Attest verlangt werden. Bei Erkrankungen im Anschluss an Ferien kann in begründeten Fällen der Nachweis durch ein ärztliches Attest verlangt werden.
VIII. Beurlaubungen können nur auf Antrag der Erziehungsberechtigten oder eines volljährigen Schülers genehmigt werden. Anträge sind spätestens eine Woche im Voraus beim Klassenlehrer oder dem Jahrgangsstufenleiter abzugeben.

D. Pausen und Freistunden

I. Die Pausenzeiten für die großen Pausen sind wie folgt bestimmt:
1. große Pause von 9.20 Uhr bis 9.40 Uhr
2. große Pause von 11.15 Uhr bis 11.35 Uhr
3. Mittagspause von 13.10 Uhr bis 13.55 Uhr
II. In den Fünf-Minuten-Pausen verhalten sich die SchülerInnen ruhig und bleiben grundsätzlich in ihrem Klassenraum, es sei denn, sie müssen den Raum wechseln.
III. Zu Beginn der großen Pause verlassen die SchülerInnen grundsätzlich den Unterrichtsraum. Der Verbleib in den Türmen ist ausdrücklich verboten. Ausnahmen
kann der Klassenlehrer aus gesundheitlichen Gründen genehmigen. Die SchülerInnen der Sekundarstufe I gehen auf den Schulhof. Die SchülerInnen der Sekundarstufe II können zusätzlich den Oberstufenraum, Oberstufenschulhof sowie die Räume 216 und 217 aufsuchen. Dabei ist darauf zu achten, dass die
Kursräume durch den Aufenthalt in den Pausen weder verschmutzt noch umgeräumt
werden.
IV. Schellt es zur Regenpause, können sich die SchülerInnen zusätzlich im Foyer oder in der Cafeteria, jedoch nicht auf dem Pausenhof des Sportplatzes, aufhalten.
V. Das Mittagessen wird in den Mittagspausen grundsätzlich im Foyer an den bereitgestellten Tischen eingenommen. Nach dem Essen wird das Mensageschirr zurückgebracht. Anfallender Müll (Einmalverpackungen) wird in den bereitgestellten Mülleimern entsorgt.

VI. Bei dringendem Gesprächsbedarf mit bestimmten Lehrern können die SchülerInnen am Ende der großen Pausen nach dem ersten Schellen zum Lehrerzimmer kommen.

E. Ordnung und Sauberkeit

I. Für die Sauberkeit des persönlichen Arbeitsplatzes, des Schulgebäudes und des Schulgeländes sind alle verantwortlich.
II. Werden Speisen und Getränke im Klassenraum verzehrt, sind im Anschluss die Plätze zu reinigen.
III. Mindestens einmal im Schuljahr nehmen die SchülerInnen an einem Schulreinigungstag teil.
IV. Die SchülerInnen sind zu einem pfleglichen Umgang mit den Schulbüchern verpflichtet und haben diese mit Schutzhüllen vor Gebrauchsspuren und Schäden zu
schützen. Mutwillige oder erhebliche Beschädigungen eines Schulbuches können zu Ersatzpflichten führen.
V.  Alle SchülerInnen sind im Rahmen ihres Klassenverbandes bzw. der Jahrgangsstufe verpflichtet, ihren Beitrag zur Sauberkeit des Schulumfeldes zu leisten. Dabei können sie z.B. nach Gruppen oder Klassen zu turnusmäßigen Ordnungs- und Pickdiensten (täglichen/wöchentlichen etc. innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes) eingeteilt werden.
VI. Schultaschen verbleiben grundsätzlich im Klassenraum. Sollten die Taschen nicht im Klassenraum verbleiben können, dürfen sie nur in den markierten Flächen im Foyer abgelegt werden.

F. Sicherheit & Gesundheit

I. Auf dem Schulweg und im Schulbereich verhalten sich die SchülerInnen so, dass niemand geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt wird.
II. Unfälle bzw. Verletzungen wie auch Sachschäden auf dem Schulweg und dem Schulgelände sind unverzüglich im Sekretariat zu melden.
III. Sollte Erste Hilfe notwendig sein, wird sie durch die SchülerInnen geleistet oder sie holen einen Lehrer herbei. Über das Sekretariat kann der Schulsanitätsdienst gerufen werden.
IV. Der Sanitätsraum befindet sich neben dem Lehrerzimmer im Raum 103. Erste-Hilfe-Schränkchen bzw. Sanitätskoffer befinden sich in jedem Fachraum, dem Sekretariat und der Sporthalle.
V. Meldepflichtige Erkrankungen nach dem Infektionsschutzgesetz sind der Schulleitung zu melden. Die Angaben werden vertraulich behandelt. Während der Erkrankung dürfen die SchülerInnen den Unterricht und Schulveranstaltungen nicht besuchen sowie das Schulgelände nicht betreten.
VI. Die SchülerInnen sind zur Teilnahme an Maßnahmen zur Schulgesundheitspflege verpflichtet.
VII. Alle SchülerInnen müssen sich mit den ausgewiesenen Fluchtwegen im Gebäude vertraut machen, so dass sie von jedem Raum den nächstgelegenen Notausgang erreichen können.
VIII. Bei Alarm müssen die SchülerInnen den Anweisungen der Lehrer sofort Folge leisten. Ist kein Lehrer gegenwärtig, gehen die SchülerInnen entsprechend dem
Fluchtwegeplan sofort zum nächsten Ausgang und von dort zu der dem Raum zugeordneten Sammelstelle am Lehrerparkplatz bzw. am Sportplatz. Der Alarm
kann nur durch die Feuerwehr oder die Schulleitung aufgehoben werden. Erst danach darf das Gebäude wieder betreten werden.
IX. Im Falle eines Amoklaufs müssen die SchülerInnen den Anweisungen des anwesenden Lehrers unbedingt Folge leisten. Es gilt absolutes Handyverbot. Schüler-
Innen, die weglaufen können, müssen sich sobald wie möglich telefonisch im Sekretariat oder bei der Polizei melden, damit ihre Sicherheit festgestellt werden
kann.

H. Multimediageräte

I. Multimediageräte (z.B. Laptop, Handy, MP3-Player, Tablet PC etc.) dürfen im Unterricht und in den 5-Minuten-Pausen nur mit Erlaubnis des Lehrers für Zwecke des Unterrichts eingeschaltet und verwendet werden.
II. Bei unerlaubter Benutzung ist die zeitweise Wegnahme von entsprechenden Gegenständen nach § 53 Abs. 2 SchulG als erzieherische Maßnahme möglich und
zwar grundsätzlich bis zum Ende des Unterrichtstages.
III. Zur Vermeidung von Unfällen ist die Benutzung von Multimediageräten mit Kopfhörern auf dem Schulgelände nicht empfehlenswert.
IV. Bild- und Tonaufnahmen außerhalb der Unterrichtsgestaltung sind auf dem Schulgelände und auf Schulveranstaltungen grundsätzlich verboten
V. Die Kennung für den Zugang zum MNS-Plus-Netzwerk der Schule ist personengebunden und darf nicht weitergegeben werden. Die SchülerInnen können für einen unsachgemäßen Gebrauch ihrer Kennung und daraus folgender Schäden und Kosten haftbar gemacht werden.
VI. Multimediageräte sind während Klassenarbeiten oder Klausuren grundsätzlich
auszuschalten.

I. Sanktionen bei Verstößen gegen die Schulordnung

I. Verstöße von SchülerInnen gegen diese Schulordnung können Sanktionen, d.h. Erziehungsmaßnahmen oder (disziplinarische) Ordnungsmaßnahmen zur Folge
haben.
II. Die Lehrer ordnen diese Sanktionen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und der Einhaltung angemessener Sanktionsstufen an.
III. Mögliche Erziehungsmaßnahmen sind:
– die Ermahnung
– das erzieherische Gespräch
– andere geeignete pädagogische Maßnahmen
– Gruppengespräche mit Schülern und Erziehungsberechtigten
– mündliche oder schriftliche Missbilligung
– Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde
– Ausschluss vom restlichen Schultag bei Abholung durch einen Erziehungsberechtigten
– die Nacharbeit unter Aufsicht und nach vorheriger Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten
– Information der Erziehungsberechtigten bei wiederholtem oder schwerwiegendem Fehlverhalten
– zeitweise Wegnahme von persönlichen Gegenständen
– Maßnahmen zur Wiedergutmachung eines angerichteten Schadens
– Übertragung von einsichtsfördernden Aufgaben
– Bemerkung im Zeugnis
Über das Verfahren bei Erziehungsmaßnahmen entscheidet die Schulleitung.
IV. Die Schule kann folgende Ordnungsmaßnahmen beschließen:
1) schriftlicher Verweis
2) Verweisung in eine andere Klasse oder Gruppe
3) vorübergehender Ausschluss vom Unterricht (von einem Tag bis zu maximal 2 Wochen) und von sonstigen Schulveranstaltungen
4) Androhung der Entlassung von der Schule
5) Entlassung von der Schule
Das Verfahren bei Ordnungsmaßnahmen sowie weitere Ordnungsmaßnahmen regelt § 53 SchulG NRW.

V. Regelbeispiele

Folgende Verstöße gegen die Schulordnung führen in der Regel zur Anordnung einer disziplinarischen Ordnungsmaßnahme:
– Verstoß gegen das Alkohol- und Drogenverbot
– qualifizierter Verstoß gegen das Verbot von Bild- und Tonaufnahmen (z.B. Aufzeichnung und Verbreitung von Bild- und Tonaufnahmen ohne Genehmigung des Betroffenen). Das gilt auch für beleidigende und bedrohende Texte.
– vorsätzliche Gewalt
– vorsätzliche Sachbeschädigung und Diebstahl

VI. Haftungsgrundsatz

Die SchülerInnen bzw. deren Erziehungsberechtigte haften nach den gesetzlichen
Bestimmungen des BGB für die von ihnen angerichteten Schäden.
Beschluss der Schulkonferenz vom 16. Oktober 2013!

Stand vom 1. März 2016, um 14:40 Uhr.