Praktikum


Ziele/Absicht/Informationen des/zum Schülerbetriebspraktikum(s):
Das Schülerbetriebspraktikum am MCG findet jedes Jahr in der Jahrgangsstufe 10/EF statt. Es wird in den beiden letzten Schulwochen vor den Osterferien durchgeführt. Das Praktikum dient den Schülerinnen und Schülern als Hilfe bei der Berufswahlorientierung sowie zum Kennenlernen von Berufen und Arbeitsbereichen, die für die Zeit nach der Schulzeit vorstellbar sind. Hierbei sollen sie besonders Aspekte wie Arbeitsalltag, Berufsprofile, Berufsausbildung, Voraussetzungen, Entwicklungsmöglichkeiten einzelner Berufe erfahren und kennenlernen.
Um dies zu erreichen, arbeiten die Schülerinnen und Schüler zwei Wochen unter den branchenüblichen Bedingungen (inkl. Arbeitszeit usw.) in einem Betrieb ihrer Wahl, der sich i.d.R. im Umkreis von ca. 25 km befinden soll.
Dadurch sind sie anschließend in der Lage, ihre eigenen Vorstellungen und gemachten Erfahrungen zu überprüfen und zu reflektieren.
Im Vorhinein, bei der Planung des Schülerbetriebspraktikums, werden die Schüler/innen von ihren jeweiligen Stufenleiter/innen sowie von der Koordinatorin für das Schülerbetriebspraktikum, Frau Waltring, betreut. Während des Praktikums erfolgt die Betreuung durch einen Lehrer/eine Lehrerin des MCGs, der/die in der Jgst. 10 unterrichtet. Diese Betreuung umfasst u.a. neben einem Vorgespräch mindestens einen Besuch im Praktikumsbetrieb sowie die Korrektur der Praktikumsmappe, die die Schüler/innen im Anschluss an das Praktikum erstellen.

Marcel Wendland

Praktikumsbericht 2014/2015

Bei dem verpflichtenden Praktikum der Einführungsphase 2014/2015 war ich in der Autowerkstatt Garske in Bönen. Diese Werkstatt befindet sich in der Bahnhofstraße 329 neben der STAR-Tankstelle. Mein Praktikum begann am 16. März 2015 und ab diesem Tag durfte ich 10 Tage lang den Beruf des KFZ-Mechatronikers kennenlernen. Jeden Tag waren meine Arbeitszeiten gleich, von 8 Uhr morgens bis 16:30 Uhr am Nachmittag mit Pausen von 10:00-11:00 Uhr und von 12:15-13:00 Uhr. Auf die Frage, was mir gut gefallen hat, fällt mir so viel ein. Der Umgang hat mir sehr gut gefallen, also ich kam mit den Mitarbeitern gut klar und sie auch mit mir. Sie haben mir viel Vertrauen geschenkt und ich habe gezeigt was ich kann und alle Aufgaben gemeistert, die mir gestellt wurden. Ich durfte sehr viel selbstständig machen und ich durfte sehr viele Sachen ausprobieren und durchführen. Ich war nicht nur in der Halle, sondern habe auch etwas über das Ersatzteil-System und das Lager gelernt. Selbst mit den Arbeitszeiten bin ich sehr gut klargekommen. Es war anstrengend, aber es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sehr viel gelernt, zum Beispiel, wie man einen Reifenwechsel durchführt, oder wie man bei einem Ölwechsel vorgehen muss, und noch vieles mehr. Ich hätte, auch im Bezug auf die Einleitung, nie gedacht, dass ich so viele Tätigkeiten machen darf bzw. durfte. Ich habe damit gerechnet, dass ich die meiste Zeit rumstehen werde, aber ich durfte so viel machen und mir wurde immer geholfen, wenn ich Probleme oder Fragen hatte. Die wichtigen Erfahrungen die ich aus diesem Praktikum schließe, sind einmal auf der Seite der Arbeit, also ich habe sehr viel über das tatsächliche Arbeiten und erst recht das Arbeiten mit Autos gelernt. Und zweitens habe ich sehr viel für meine Zukunft, auch mit einem eigenen Auto gelernt. Daher kann ich abschließend sagen, dass mir das Praktikum gefallen hat und ich sehr viel erlebt und gelernt habe. Zu meiner Berufs- und Studienwahl hat es mir bedingt geholfen. Nun habe ich eine Vorstellung davon, was es heißt, ein KFZ-Mechatroniker zu sein und ich würde später gerne, nach einem Studium, etwas mit Autos machen. Vielleicht will ich später ein Ingenieur für Motoren oder Ähnliches werden. Es war teils sehr anstrengend und in manchen Situationen auch sehr nervenaufreibend, da manches nicht so wollte, wie es geplant, jedoch war es alles in allem ein sehr gelungenes und erfolgreiches Praktikum und es hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe in diesen zwei Wochen, bzw. 10 Tagen, sehr viel gelernt.

Lara Fischer

Praktikum bei der Polizei

Bevor es in die Osterferien geht, müssen die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse ein Betriebspraktikum von zwei Wochen absolvieren, welches eigenverantwortlich organisiert wird.Ich habe mich gezielt für ein Praktikum bei der Polizei entschieden, da ich mich sehr für diesen Beruf interessiere. Diese zwei Wochen haben mir die Chance gegeben über die Internetrecherchen und Berufsinformationsveranstaltungen hinaus zu schauen und das alltägliche Berufsleben eines Polizisten hautnah kennen zu lernen. Ich habe mehrere Wachen im Kreis Unna besucht, durfte mit auf Streife fahren, habe das LAFP Selm (Polizeischule) besichtigt und wurde bekannt gemacht mit den verschiedensten Direktionen, von dem Verkehrsdienst bis hin zum Kriminalkommissariat. Mein persönliches Highlight war ein Fall von versuchtem Einbruch, zu dem ich mit zwei Polizeibeamten im Streifenwagen mit Blaulicht und Martinshorn fuhr. Sonst kennt man dieses Bild nur von außenstehend und es war sehr spannend dieses wirklich hautnah mal mit zu erlebt haben und dabei zu sein. Mir hat das Praktikum unheimlich gut gefallen, da mir ein Einblick in so viele Richtungen bei der Polizei gezeigt wurde und ich nicht Tag täglich die gleiche Tätigkeit durchführen musste. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass die Polizeibeamten sehr offen und locker mit uns Praktikanten umgegangen sind. Durch das Praktikum habe ich die Chance bekommen die Menschen in den Uniformen kennen zu lernen und so positive, sowohl negative, Aspekte des Berufsleben direkt aus erster Hand zu erfahren. Wer das Betriebspraktikum also noch vor sich hat und noch unschlüssig ist, wo man dieses absolvieren möchte, und offen für Neues ist, dem empfehle ich es bei der Polizei zu probieren. Es lohnt sich;-)

Stand vom 7. September 2017, um 11:50 Uhr.