Jahresausstellung des MCG in der Alten Mühle – Marie-Curie-Gymnasium

Jahresausstellung des MCG in der Alten Mühle

23.05.2018


Jahresausstellung des MCG in der Alten Mühle

Den Blickwinkel ändern

MCG-Schüler zeigen einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens

BÖNEN  Großes Gedränge am Donnerstagabend in der Alten Mühle. Anlass war die Jahresausstellung des Marie-Curie-Gymnasiums. Schüler, Geschwister, Eltern und Lehrer waren zur Ausstellungseröffnung gekommen. Sie zeigt einen Querschnitt künstlerischen Schaffens aller Klassenstufen des Gymnasiums. Arrangiert wurde sie vom Kunst-Leistungskurs des elften Jahrgangs unter der Leitung der Kunstlehrerinnen Jana Scheffler und Melanie Bauert. Die Ausstellung steht unter dem Motto „Kunst verleiht Flügel“, ein Thema, dessen Umsetzung sich gleich bei der Vielfalt der ausgestellten Exponate erahnen lässt. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von Regine Overbecks Cellogruppe, die mit großem Können die beiden Stücke „Religioso“ und „Ho Down, Show Down“ präsentierte. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Juli. Bei seiner Begrüßung betonte Schulleiter Dr. Peter Petrak vor allem die Vielfalt der gezeigten Werke hinsichtlich der Themenstellung, des Materialeinsatzes wie auch der Ergebnispräsentation im weitgespannten Rahmen eines einfachen Kurses bis hin zu den Anforderungen eines Leistungskurses. Kooperatives Arbeiten sei dabei ein wichtiger Faktor. Dies erfahre in zunehmendem Maße eine willkommene Fortsetzung im fächerübergreifenden Unterricht, wie beispielsweise dem Mu-Ku-Li, der Kombination von Musik, Kunst und Literatur. Auch die künstlerischen Vorhaben in Gemeinschaftsarbeit mit Industriebetrieben und Gemeindeprojekten sei erfolgreich. Er sei stolz auf die Leistungen dieses Kurses. Das hob auch Lehrerin Jana Scheffler hervor. Die Ausstellung wird vom Leistungskurs getragen. Die Aufgaben reichen von der Mottofindung über die Plakaterstellung bis zum Ausstellungsbetrieb. So erfahren die Arbeiten, die zum Teil bereits in der Schule ausgestellt waren, eine neue Bedeutung. „Unter dem Aspekt der Gesamtentwicklung in einem weiteren öffentlichen Raum wird der Blickwinkel verändert,“ ist sich MCG-Schülerin Katharina Tucholski sicher. Anna Krebs und Greta Gerdes legen Wert auf die eigene Linie und betonen die Ausweitung von Individualität. Es werde zwar eine Aufgabe gesetzt, doch je strenger sie sich darstellt, desto kreativer wird man, betonen beide.
Genau diese Entwicklung zeigt die Ausstellung, deren Objekte von einem raffinierten Umsetzungspotenzial und großem Ideenreichtum geprägt sind. Es gibt kaum eine Technik, die nicht  eine adäquate Anwendung gefunden und zu einem gelungenen Ergebnis geführt hat. lö

Stand vom 23. Mai 2018, um 11:38 Uhr.