Kunst – Marie-Curie-Gymnasium

Kunst

Beschreibung

Das MCG verfügt über eine sehr gute Ausstattung: Es gibt drei helle Kunsträume mit Beamer sowie Laptop und aktuelle Lehrwerke. Für den gestalterischen Unterricht stehen Werkbänke, Zeichentische, Werkzeuge zur Holz-, Stein-, Linol- und Tonbearbeitung, Staffeleien, eine Druckpresse, ein Tonbrennofen und vieles mehr zur Verfügung. Neben Kunst kann in der Mittelstufe auch das Fach MuKuLi (Musik-Kunst-Literatur) zusätzlich gewählt werden. Das Fach Kunst wird am MCG von der Klasse 5 bis zur Jgst. 12 unterrichtet. In der Oberstufe werden Grundkurse und je nach Anwahl ein Leistungskurs angeboten. Neben kleineren Ausstellungen im Schulgebäude werden gegen Ende eines Schuljahres besonders gelungene Arbeiten aller Stufen der Öffentlichkeit präsentiert: Seit 2007 findet jedes Jahr eine große MCG-Ausstellung im Kulturzentrum Alte Mühle in Bönen statt. Alle SchülerInnen, Eltern und Freunde sind dazu herzlich eingeladen! Jedes Jahr wird die Ausstellung entweder vom Kunst-LK oder einem engagierten Grundkurs kuratiert, wobei erste Erfahrungen in Bezug auf Ausstellungskonzeption, Hängung, Werbung, etc. gemacht werden. Darüber hinaus finden immer wieder beliebte Kunstaktionen statt, wie z.B. die Bemalung von Schulwänden oder Workshops, die von BerufskünstlerInnen geleitet werden („offenes Atelier“). So wird der Kunstunterricht im Kulturschaffen unserer Region verortet. Ab und an ist es wichtig, die Welt der Reproduktionen zu verlassen und die Originale zu studieren... Deshalb werden verschiedene Fahrten zu Kunstausstellungen angeboten: z.B. nach Münster (Picasso-Museum, Landesmuseum), Düsseldorf (Kunstpalast, K21), Essen (Museum Folkwang), in das Dortmunder „U“ und zu den alljährlichen Rundgängen der Kunstakademien in Münster und Düsseldorf. Besonders hervorzuheben ist die Tagesfahrt des Kunst-Leistungskurses nach Amsterdam, wo u.a. das Rijksmuseum besucht wird.

Mitglieder

Vorsitz Stellv. Vorsitz Mitglieder
Frau Krimphove-Bauert Frau Scheffler Frau Krimphove-Bauert, Frau Niehusmann, Frau Scheffler

Lehrplan

Leistungsbewertung

Vereinbarungen zur Leistungsbewertung
Bei der Anwendung der u.g. Kriterien ist es unumgänglich, dass der jeweilige Unterrichtszusammenhang in die Auswertung einbezogen wird. Auch der jeweilige Zeitpunkt von Ergebnis vergleichen muss in Übereinstimmung mit dem jeweiligen Stundenvolumen abgestimmt werden.
Die Bewertungskriterien werden zu Beginn einer jeden gestalterischen Arbeit gemeinsam festgelegt. Nach Beendigung der Arbeit werden die Ergebnisse ausführlich gemeinsam angeschaut und besprochen. Zur Schulung des Urteilsvermögens sollen sie Schülerinnen so oft wie möglich ihre Werke gemeinsam bewerten, d.h. die Ergebnisse in Bezug zu den zuvor aufgestellten Beurteilungskriterien stellen. Die Bewertungen werden den Schülerinnen in einer für sie nachvollziehbaren Art und Weise begründet.

Sekundarstufe I:
Die mündliche Note ergibt sich wie in den anderen Fächern aus der Qualität und der Quantität der mündlichen Beteiligung am Unterrichtsgeschehen. Dieses zielt im Fach Kunst insbesondere auf die gemeinsame Betrachtung und Analyse von Kunstwerken sowie auf die Zwischen- und Abschlussbesprechung der Schülerarbeiten ab.
Nach den folgenden Kriterien sollen die gestalterischen Arbeiten bewertet werden – soweit sie auf das jeweilige Produkt bzw. die jeweilige Aufgabenstellung anwendbar sind:

  • Kenntnis über Medien und Materialien; handwerkliche Fähigkeiten
  • Sorgfalt und Sauberkeit bei der Ausführung
  • Komplexität in der Herangehensweise und der Ausführung
  • Intensität der Bearbeitung (wird u.a. deutlich durch Enwurfsskizzen, Verlaufsprotokolle und Gespräche während des Gestaltungsprozesses); Verhältnis von aufgewendeter Zeit und dem Aufwand in Bezug auf den Abgabetermin
  • Klar erkennbarer Bezug des Arbeitsergebnisses zur Aufgabenstellung
  • Kritikfähigkeit (in der Lage sein, eine kritische Distanz zum eigenen Werk aufzubauen (betrifft den Bereich der „Sonstigen Mitarbeit“))
  • Originalität/Fantasiereichtum (erkennbare individuelle und evtl. ungewöhnliche Problemlösungsstrategien; ggf. Auslotung der Grenzen der Aufgabenstellung)

Für eine gute Leistung sollen alle zuvor gemeinsam aufgestellten Beurteilungskriterien erkennbar berücksichtigt worden sein, und die gestalterische Arbeit soll das Endprodukt eines während des Unterrichts beobachtbaren konzentrierten und zielgerichteten Arbeitsprozesses sein.

Für eine sehr gute Leistung sollen darüber hinaus originelle Einfälle integriert sowie eine weitestgehend selbstständige Arbeitsweise gezeigt worden sein.

Für eine ausreichende Leistung sollen die Aufgabenstellung und einige der zuvor aufgestellten Beurteilungskriterien – wenigstens in Ansätzen erkennbar – berücksichtigt worden sein.

Eine Arbeit wird mit ungenügend bewertet, wenn sie nicht bis zum vereinbarten Zeitpunkt beim Lehrer abgegeben wird (Ausnahme; Krankheitsfall o.ä.).

Sekundarstufe II:
Die mündliche Note ergibt sich wie in den anderen Fächern aus der Qualität und der Quantität der mündlichen Beteiligung am Unterrichtsgeschehen. Dieses zielt im Fach Kunst insbesondere auf die gemeinsame Betrachtung und Analyse von Kunstwerken sowie auf die Zwischen- und Abschlussbesprechung der Schülerarbeiten ab.
Die Note über die „Sonstige Mitarbeit“ setzt sich im Fach Kunst jeweils zur Hälfte aus der mündlichen Mitarbeit einerseits und den gestalterischen Arbeiten andererseits zusammen.
In Bezug auf die Entwicklung von Gestaltungsfähigkeit:
Nach den folgenden Kriterien sollen die gestalterischen Arbeiten bewertet werden – soweit sie auf das jeweilige Produkt bzw. die jeweilige Aufgabenstellung anwendbar sind;

  • Anwendung von verschiedenen Formen der bildnerischen Ideenflndung (durch experimentelle und zufallsbestimmte Bildfindungen, Imagination, Beobachtung, Sammel- oder Sortierprozesse, Verfremdungen, Kombinationen oder Umgestaltungen)
  • Anwendung von adäquaten Bildverfahren
  • Kenntis über Medien und Materialien; handwerkliche Fähigkeiten
  • Sorgfalt und Sauberkeit bei der Ausführung
  • Komplexität in der Herangehensweise und der Ausführung
  • Intensität der Bearbeitung (wird u.a. deutlich durch Enwurfsskizzen/ Skizzenbücher, Verlaufsprotokolle und Gespräche während des Gestaltungsprozesses); Verhältnis von aufgewendeter Zeit/Aufwand in Bezug auf den Abgabetermin
  • Klar erkennbare Beziehung von Planung und Ergebnis
  • Klare erkennbarer Bezug des Arbeitsergebnisses zur Aufgabenstellung
  • Selbstständigkeit bei der Ideenfindung und Ausführung; „mit Freiheiten zurecht kommen“
  • Kritikfähigkeit (in der Lage sein, eine kritische Distanz zum eigenen Werk aufzubauen); Fähigkeit zum sachlichen, kritischen Ateliergespräch bzw. einer kritischen schriftlichen Stellungnahme
  • Originalität/ Fantasiereichtum (erkennbare individuelle und evtl. ungewöhnliche Problemlösungssrategien; ggf. Auslotung der Grenzen der Aufgabenstellung)

Für eine gute Leistung sollen alle zuvor gemeinsam aufgestellten Beurteilungskriterien erkennbar berücksichtigt worden sein, und die gestalterische Arbeit soll das Endprodukt eines während des Unterrichts beobachtbaren konzentrierten und zielgerichteten Arbeitsprozesses sein.

Für eine sehr gute Leistung sollen darüber hinaus originelle Hinfalle integriert sowie eine weitestgehend selbstständige Arbeitsweise gezeigt worden sein.

Für eine ausreichende Leistung sollen die Aufgabenstellung und einige der zuvor aufgestellten Beurteilungskriterien – wenigstens in Ansätzen erkennbar – berücksichtigt worden sein.

Eine Arbeit wird mit ungenügend bewertet, wenn sie nicht bis zum vereinbarten Zeitpunkt beim Lehrer abgegeben wird (Ausnahme: Krankheitsfall o.a.).

Leistungsbewertung in Bezug auf die Entwicklung von Wahrnehmungs- und Interpretationsfähigkeit sowie von fachspezifischen Urteilsformen:
Nach den folgenden Kriterien sollen die theoretischen Arbeiten bewertet werden – soweit sie auf die jeweilige Aufgabenstellung anwendbar sind:

In Bezug auf die Form:
– Methodensicherheit bei Analysen
– Umgang mit der Fachterminologie
– Sprachlich klare Darstellung

In Bezug auf den Inhalt:
– Kenntnisse im Bereich kunstwissenschaftlicher Begründungszusammenhänge
– Fähigkeit zum Transfer
– Konzeptionelles Denken
– Kenntnisse und Nutzung angemessener Argumentationsformen
– Nachvollziehbarkeit der Gedankengänge; strukturierter Aufbau („roter Faden“)

Die Begründung der Bewertung der Klausuren soll für die Schülerinnen nachvollziehbar sein, so dass sie die Stärken und Schwächen ihrer Arbeit klar erkennen können.

Aufgabenarten für Klausuren (aus: Richtlinien und Lehrpläne für die Sek.ll -Gymnasium/Gesamtschule in NRW. Kunst, Frechen: Ritterbach 1999,46f):
Aufgabenart I: Bildnerische Gestaltung mit schriftlicher Erläuterung
Aufgabenart II: Analyse/ Interpretation von bildnerischen Gestaltungen
Aufgabenart III: Fachspezifische Problemerörterung ~ gebunden an Bildvorgaben oder Texte
Mischformen der Aufgabenarten:
„Die Aufgabenarten sind nicht so trennscharf definierbar, dass jede Aufgabenstellung nur einer Aufgabenart zuzuordnen ist. So ist z.B. die Verbindung einer Interpretation mit analysebezogener -gestalterischer Arbeit oder mit einer Problemerörterung möglich oder der Bezug einer Gestaltungsaufgabe mit schriftlicher Erläuterung auf die Analyse eines Bildes. Die Zuordnung zu einer Aufgabenart ergibt sich aus den jeweils dominanten Anteilen. Die jeweilige ,Dominanz‘ muss in der Aufgabenstellung auch für die Schülerinnen und Schüler eindeutig erkennbar sein. Die Verbindung von Aufgabenarten darf keine Steigerung der Leistungsanforderungen zur Folge haben. Wichtig ist, dass sich die Mischformen nicht durch die bloße Addition zweier Aufgabenarten ergeben dürfen, sie müssen – wie die drei Aufgabenarten – eine geschlossene, sinngemäß einheitliche Aufgabenintention darstellen.“

Jeder der o.g. Aufgabentypen muss innerhalb der Qualifikationsphase mindestens einmal in einer Klausur vorgekommen sein.

Mindestens eine Klausur der Qualifikationsphase sollte mit einem punktgestützten Bewertungsansatz korrigiert werden.

Falls es einen Parallelkurs gibt, sollte eine der Klausuren der Qualifikationsphase gemeinsam gestellt werden.

Weitere Informationen zum Fach finden Sie hier: Kernlehrplan Kunst Sekundarstufe I und hier: Kernlehrplan Kunst Sekundarstufe II

Weitere Informationen

Kreativität fördern – Kunst am MCG

Da durch die modernen Kommunikationsmedien unsere Umwelt heute maßgeblich durch Bilder geprägt ist, spielt die Schulung der visuellen Wahrnehmung eine zentrale Rolle. Ziel des Kunstunterrichtes ist es u.a., die SchülerInnen sowohl durch die eigene Bildproduktion als auch durch kunstwissenschaftliche Bildrezeption in die Lage zu versetzen, Bilder kritisch zu hinterfragen.
Darüber hinaus spielt die Förderung der Kreativität eine besondere Rolle. Dieses „Querdenken“ ist für viele Berufsfelder – gerade auch im wirtschaftlichen Bereich – von großer Bedeutung.

Das MCG verfügt über eine sehr gute Ausstattung: Es gibt drei helle Kunsträume mit Beamer sowie Laptop und aktuelle Lehrwerke. Für den gestalterischen Unterricht stehen Werkbänke, Zeichentische, Werkzeuge zur Holz-, Stein-, Linol- und Tonbearbeitung, Staffeleien, eine Druckpresse, ein Tonbrennofen und vieles mehr zur Verfügung.

Kunst als Schwerpunkt der Schullaufbahn

Neben Kunst kann in der Mittelstufe auch das Fach MuKuLi (Musik-Kunst-Literatur) zusätzlich gewählt werden. Das Fach Kunst wird am MCG von der Klasse 5 bis zur Jgst. 12 unterrichtet. In der Oberstufe werden Grundkurse und je nach Anwahl ein Leistungskurs angeboten.

Das MCG stellt aus

Neben kleineren Ausstellungen im Schulgebäude werden gegen Ende eines Schuljahres besonders gelungene Arbeiten aller Stufen der Öffentlichkeit präsentiert: Seit 2007 findet jedes Jahr eine große MCG-Ausstellung im Kulturzentrum Alte Mühle in Bönen statt. Alle SchülerInnen, Eltern und Freunde sind dazu herzlich eingeladen!

Jedes Jahr wird die Ausstellung entweder vom Kunst-LK oder einem engagierten Grundkurs kuratiert, wobei erste Erfahrungen in Bezug auf Ausstellungskonzeption, Hängung, Werbung, etc. gemacht werden.

Darüber hinaus finden immer wieder beliebte Kunstaktionen statt, wie z.B. die Bemalung von Schulwänden oder Workshops, die von BerufskünstlerInnen geleitet werden („offenes Atelier“). So wird der Kunstunterricht im Kulturschaffen unserer Region verortet.

Das Studium am Original: Fahrten zu Kunstausstellungen

Ab und an ist es wichtig, die Welt der Reproduktionen zu verlassen und die Originale zu studieren… Deshalb werden verschiedene Fahrten zu Kunstausstellungen angeboten: z.B. nach Münster (Picasso-Museum, Landesmuseum), Düsseldorf (Kunstpalast, K21), Essen (Museum Folkwang), in das Dortmunder „U“ und zu den alljährlichen Rundgängen der Kunstakademien in Münster und Düsseldorf. Besonders hervorzuheben ist die Tagesfahrt des Kunst-Leistungskurses nach Amsterdam, wo u.a. das Rijksmuseum besucht wird.