Französisch – Marie-Curie-Gymnasium

Französisch

Beschreibung

Damit Europa leichter fällt… Prêt pour l’Europe! Angesichts der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Europas und der Globalisierung gewinnt das Erlernen moderner Fremdsprachen im Allgemeinen und das der französischen Sprache im Besonderen eine immer größere Bedeutung. Französisch ist mit 72 Millionen Sprechern nach Deutsch die am häufigsten gesprochene Muttersprache in Europa, in über 30 Staaten der Welt Amtssprache, auf allen fünf Kontinenten vertreten und neben Englisch und Spanisch die dritte globale Verkehrssprache überhaupt. Hinzu kommt, dass Frankreich der wichtigste Partner Deutschlands ist, sowohl politisch, wirtschaftlich als auch kulturell. Leitziel des Französischunterrichts ist dementsprechend die Vermittlung und Schulung der interkulturellen Handlungsfähigkeit, d.h. neben die systematische Entwicklung funktionaler kommunikativer Kompetenzen (Hörverstehen/Hör-Seh-Verstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben und Sprachmittlung) tritt die Vermittlung von Kenntnissen und Verständnis für die kulturspezifischen Denk- und Lebensweisen, Werte und Lebensbedingungen des Nachbarlandes Frankreich. Französisch kann am Marie-Curie-Gymnasium als 2. Fremdsprache ab Klasse 6 gelernt werden. Darüber hinaus wird es im Differenzierungsbereich ab Klasse 8 als 3. Fremdsprache angeboten, in der Oberstufe als Grundkurs bis zum Abitur.

Mitglieder

Vorsitz Stellv. Vorsitz Mitglieder
Frau Vahle Frau Doert Herr Bockholt (StRef), Frau Doert, Herr Kathöfer, Frau Kilian, Frau Stühn, Frau Vahle

Lehrplan

Sekundarstufe I
Jahrgang Hinweise
6 GeR: Kompetenzniveau A 1 Unterrichtsstunden pro Woche: 4

Arbeitsmaterial: Lehrwerk Découvertes (Série jaune), Bd. 1  Leistungsüberprüfung und – bewertung:Drei einstündige Klassenarbeiten pro Halbjahr (Mischung von geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgaben), regelmäßige Wortschatzkontrollen, kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (individuelle Beiträge und kooperative Leistungen).

7 GeR: Kompetenzniveau A 1+ Unterrichtsstunden pro Woche: 4

Arbeitsmaterial: Lehrwerk Découvertes (Série jaune), Bd. 2 Leistungsüberprüfung und – bewertung:Drei einstündige Klassenarbeiten pro Halbjahr (Mischung von geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgaben), regelmäßige Wortschatzkontrollen, kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (individuelle Beiträge und kooperative Leistungen).

8 GeR: Kompetenzniveau A 2 Unterrichtsstunden pro Woche:  3

Arbeitsmaterial: Lehrwerk Découvertes (Série jaune), Bd. 3 Leistungsüberprüfung und – bewertung:Fünf ein- bis zweistündige Klassenarbeiten pro Schuljahr (Mischung von geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgaben), regelmäßige Wortschatzkontrollen, kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (individuelle Beiträge und kooperative Leistungen).

9 GeR: Kompetenzniveau A 2/B1 Unterrichtsstunden pro Woche:  3

Arbeitsmaterial: Lehrwerk Découvertes (Série jaune), Bd. 4   Leistungsüberprüfung und – bewertung: Eine bzw. zwei  einstündige Klassenarbeiten pro Halbjahr (Mischung von geschlossenen, halboffenen und offenen Aufgaben) sowie eine mündliche Prüfung am Ende des ersten Halbjahres, regelmäßige Wortschatzkontrollen, kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (individuelle Beiträge und kooperative Leistungen).

Sekundarstufe II
Jahrgang Hinweise
EF Unterrichtsstunden pro Woche:  3

  • Ma vie, ma famille et mes amis
  • Inventer sa vie – jeunes adultes face à leur avenir
  • Les ados : défis et dangers
  • Etre différent(e) et indépendant(e)

Arbeitsmaterial: Lehrwerk Découvertes (Série jaune), Bd. 5 (Passerelle)

Leistungsüberprüfung und – bewertung:

Zwei zweistündige Klausuren pro Halbjahr, regelmäßige Wortschatzkontrollen, kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (individuelle Beiträge und kooperative Leistungen).

Q1(GK) Unterrichtsstunden pro Woche: 3

  • Vivre dans une métropole
  • Loin de Paris
  • L’amitié franco-allemande
  • Avancer en Europe

Arbeitsmaterial: in Abhängigkeit vom jeweiligen thematischen Schwerpunkt

Leistungsüberprüfung und – bewertung:

Zwei dreistündige Klausuren pro Halbjahr bzw. einmal mündliche Prüfung anstelle einer Klausur, regelmäßige Wortschatzkontrollen, kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (individuelle Beiträge und kooperative Leistungen).

 Q2(GK) Unterrichtsstunden pro Woche:  3

  • Moi et les autres
  • Moi et mes projets de vie
  • L’héritage colonial – le Sénégal en route vers le 21ème siècle

Arbeitsmaterial: in Abhängigkeit vom jeweiligen thematischen Schwerpunkt

Leistungsüberprüfung und – bewertung:

Zwei dreistündige Klausuren im ersten Halbjahr, eine Klausur unter Abiturbedingungen bzw. keine Klausur im zweiten Halbjahr, regelmäßige Wortschatzkontrollen, kontinuierliche Beobachtung der Leistungsentwicklung im Unterricht (individuelle Beiträge und kooperative Leistungen).

 

Weitere Informationen

Französische Partnerschule in Rupt-sur-Moselle

Unsere Partnerschule, das Collège Jean Montémont, ist wie in Frankreich üblich eine Gesamtschule und umfasst die Jahrgangsstufen „Sixième“ bis „Troisième“, was unseren Klassen 6 bis 9 entspricht. Die Schule wird derzeit von knapp 200 Schülern und Schülerinnen besucht. Es gibt 9 Klassen und 20 Lehrer. Damit ist die Schule also viel, viel kleiner als unser Marie-Curie-Gymnasium.

Das Collège Jean Montémont ist wie alle französischen Schulen eine Ganztagsschule. Der Unterricht beginnt morgens um 8:30 Uhr und endet um 17 Uhr, manchmal auch erst um 18 Uhr. Der Mittwoch ist unterrichtsfrei, dafür müssen die französischen Schüler und Schülerinnen aber auch am Samstagvormittag zur Schule. Mittags können sie entweder in der Schulkantine essen oder aber zum Mittagessen nach Hause gehen.

Am Collège Jean Montémont, das seinen Namen übrigens dem Maler Jean Montémont verdankt, der 1913 in Rupt-sur-Moselle geboren wurde, werden als Fremdsprachen Englisch und Deutsch angeboten. Wer Englisch als erste Fremdsprache wählt, muss später als zweite Fremdsprache Deutsch lernen und umgekehrt. Die meisten Schüler und Schülerinnen, die an unserem Schüleraustausch teilnehmen, lernen Deutsch als erste Fremdsprache und gehören damit der sogenannten „section européenne“ an.

Rupt-sur-Moselle
Unsere Partnerschule befindet sich in Rupt-sur-Moselle. Dabei handelt es sich um eine im Jahre 1789 gegründete, ehemals durch den Bergbau geprägte Gemeinde, die mit ihren etwas weniger als 4000 Einwohnern recht überschaubar ist.

Rupt-sur-Moselle liegt in der Région Lorraine und dem Département Vosges etwa 100 Kilometer südlich von Nancy. Der nächst größere Ort ist Remiremont, der über einen Bahnhof verfügt. Von hier aus kann man dann auch die größeren Städte wie Nancy, Metz oder Epinal erreichen.

 

Der deutsch-französische Schüleraustausch mit dem Collège Jean Montémont in Rupt-sur-Moselle

Der Austausch mit dem Collège Jean Montémont findet jährlich statt. Im November kommt die französische Schülergruppe jeweils nach Bönen, im folgenden April/Mai fährt die deutsche Schülergruppe zum Gegenbesuch nach Frankreich. Der Aufenthalt dauert ca. eine Woche.

Hauptsächlich beteiligt sind Schüler der Klassen 7 und 8, in einzelnen Fällen können auch bereits Schüler der Jahrgangsstufe 6 teilnehmen. Aufgrund der noch geringen Sprachkenntnisse ist dies aber eher die Ausnahme.

Während ihres Aufenthaltes in Bönen bzw. Rupt-sur-Moselle sind die Schüler in Gastfamilien untergebracht. Der Austausch beruht dabei auf Gegenseitigkeit, d.h. wer nach Frankreich fährt, nimmt den französischen Austauschpartner auch bei sich auf und umgekehrt.
Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland wird ein umfangreiches kulturell und sportlich ausgerichtetes Programm geboten, an dem die französischen und die deutschen Schüler gemeinsam teilnehmen sollen, um den Kontakt zu stärken. Darüber hinaus bleibt aber noch Zeit für die individuelle Ausgestaltung des Aufenthaltes durch die Austauschpartner bzw. die Gastfamilie. Außerdem nehmen die Schüler in begrenztem Umfang auch am Unterricht ihrer jeweiligen Austauschpartner teil.

Inhaltlich und sprachlich vorbereitet wird der Austausch im Rahmen einer AG, die im zweiten Halbjahr des Schuljahres stattfindet.

Lernziele

Neben der Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten zur fremdsprachlichen Verständigung besteht ein wesentliches Ziel des modernen Fremdsprachenunterrichts und damit auch des Französischunterrichts darin, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, „am Austausch zwischen den Kulturen innerhalb und außerhalb des eigenen Landes selbständig teilzunehmen und (…) die Lebenswirklichkeit anderssprachiger Länder kritisch mit den eigenen Lebensbedingungen und kulturellen Traditionen zu vergleichen und die daraus gewonnenen Einsichten zum Abbau von Vorurteilen sowie zur Erweiterung des Selbst- und Weltverständnisses zu nutzen“, d.h. in der Vermittlung interkultureller Handlungskompetenz (Richtlinien und Lehrpläne für das Gymnasium – Sekundarstufe I – in Nordrhein-Westfalen Französisch, S. 32). Der Schüleraustausch bietet in besonderer Weise die Chance, die Lebenswirklichkeit eines frankophonen Landes kennen zu lernen und kulturell bedingte Besonderheiten und Gemeinsamkeiten zu „erleben“, wie es der Französischunterricht allein in dieser Intensität nicht ermöglichen kann. Aus diesem Grund stellt er einen unverzichtbaren Bestandteil des Fremdsprachenerwerbs und ein wesentliches Element in der persönlichen Entwicklung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler dar, da er darüber hinaus allgemein soziale Kompetenzen sowie die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler fordert und fördert.